Großer Meyerhof
Elmar Wittmann
Grünwälderstraße 1
D-79098 Freiburg

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Telefax : 0761 / 38 37 497
Restaurantführer Schlemmerregion Freiburg
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M E Y E R H Ö F L I C H E R - M I T T A G S T I S C H ' € 6,80 Freitag, 17.05.2013***Backfisch mit Sc. Remoulade, dazu Kartoffel -und Blattsalat*** Unsere abwechslungsreiche Wochenkarte finden Sie auf 'TAGESKARTE'***Die neuen 'Ess - Kultur'- Termine bis Juni 2013 sind da!(s.Aktionen)***Einen glücklichen, gesunden und erfolgreichen Tag wünschen Ihnen Gabi und Elmar Wittmann und das gesamte Meyerhof - Team

Heute ist wegen Ruhetag geschlossen

 
Im Herbst 2013 feiern wir 20 Jahre „Ess – Kultur“ – eine kabarettistische und kulinarische „Rundumversorgung“.

Zwischen den Gängen, eines Mehrgänge - Menus, erleben Sie einen unvergesslichen Abend – nach einer fast vergessenen Tradition:

„Geboten wird eine kabarettistische Revue im Geist der 20er Jahre, bei der Kreisler-Lieder und Kästner-Gedichte stilsicher zwischen Vorspeise und Dessert gepackt werden. Ob Songs von Hollaender, Georgette Dee, Otto Reutter oder Tucholsky – mit pfiffigen Doppelconférencen, kleinen Sketchen und politischen Seitenhieben, strickt sich daraus ein kurzweiliges Stück Kultur, das je nach Menügang zwischen Anspruch und Unterhaltung balanciert...“ (Badische Zeitung).

„... Während die Suppenteller abgetragen werden, dringt aus dem Gewölbekeller lautes Streiten. Genervt stöckelt sie durchs Publikum, unwillig stapft er hinterher. Und schon ist man mittendrin in Tucholskys „Ein Ehepaar erzählt einen Witz“. Das kommt dem Duo so authentisch über die Lippen, als wär’s ein Alltagsdialog. Wenn wenig später Reich-Ranicki, alias Elmar Wittmann, geifernd das Kinderlied „Winter Ade“ seziert und Gabi Kinsky ihren „Neandertaler“ von Naumann mit voller Inbrunst schmettert, dann ist das Publikum schon bestens angekommen. Denn Dramaturgie ist hier fast alles: Schließlich sind vier Blöcke samt kompletter Spannungsbögen zu stemmen, während die Zuschauer sich zu fortgeschrittener Stunde eigentlich selbst genug sind. Das schafft nur, wer Bühnenpräsenz hat und starke Akzente setzt...“ (Kultur Joker).

...wie wunderbar Lotterlieder und Gefühlsballaden zwischen so handfeste Dinge wie Spinat-Tagliatelle und Schweinebraten passen können, beweist das Wirte – und Schauspielerpaar Gabi Kinsky und Elmar Wittmann, zusammen mit ihrem Pianisten Christian Kempa, nun seit rund 15 Jahren.....Sie sind Profis und ihre Zutaten exquisit: Bissige Texte von Brecht bis Tucholsky werden da zu pfiffigen Doppel-Conferencen montiert, gut gesungene Songs von Kreisler, Georgette Dee oder Hans Eisler zwischen Kalauer, kleine Sketche und politische Seitenhiebe gepackt... (Kultur Joker)

Die aktuellen Programme erfahren Sie unter 'Aktionen'

Seit Oktober 2012 spielen wir ALTE LIEBE - ein Schauspiel nach dem Roman von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder (Bühnenfassung: Elmar Wittmann). 'Warum muss sie eigentlich jedesmal heiraten? Wie spießig ist das eigentlich?' - Diese dritte Heirat der einzigen Tochter von Lore, einer leidenschaftlichen Bibliothekarin und Harry, einem gescheiterten Architekten im Ruhestand, ist der Aufhänger. Hinfahren oder nicht - zu dieser Hochzeit mit einem stinkreichen Schnösel, der auch noch Peter Maffay für die Feier engagiert hat. Daran rankt sich eine bezaubernde Liebesgeschichte empor, die Geschichte einer alten Ehe, einer Liebe, die deutliche Abnutzungsspuren zeigt. Die aber sind so liebenswert typisch, dass man sich selbst darin wiederfindet und erleichtert seufzt: Siehste, bei anderen ist das auch so!

Langweilig wird das auf keinen Fall. Man ist mittendrin dabei, wenn die beiden sich unterhalten, streiten, herausfordern, denn Harry (Elmar Wittmann) holt seine Lore (Gabi Kinsky) jeden Abend von der benachbarten Bibliothek zu einem Feierabendbier in ihr Stammlokal ab...

'...Kinsky und Wittmann liefern sich ein scharfzüngiges und authentisches Beziehungspingpong mit so hohem Wiedererkennungswert, dass nicht nur mancher Paartherapeut seine helle Freude hätte. Da schießen Erwartungen, Projektionen und Vorwürfe mal offen, mal subtil hin und her, da wird provoziert, gelitten und abgewürgt...und doch produziert dieses vertrackte Gefühlsdickicht berührende Dringlichkeit...Was Lore und Harry passiert, ist ein unverhofftes Glück in aller Endlichkeit.' (Badische Zeitung)

Und nun noch zu unseren Konzerten...

„Aufgehört – nicht aufgegeben!“ Ein Jacques Brel – Abend von und mit Elmar Wittmann und Band (Christian Kempa/P, Hartmut Saam/ akk., Markus Lechner/b, Alex Ziemann/dr.) 'Jacques Brel - Abend'

Wer war Jacques Brel? Ein französischer – nein! – ein belgischer Chansonnier, ein Weltstar, ein Schauspieler und Filmemacher, Ehemann, Vater von drei Töchtern, Liebhaber immer wieder anderer Frauen, Krebskranker, Pilot, ein Kämpfer, ein Anti – Bourgois, ein...? Die Themen seines Lebens sind die Themen seiner Chansons und umgekehrt....“und so wird der zweite Teil des Stückes zu einem letzten Preisgeben seines Lebens – das allerletzte Konzert...“ Jacques Brel stirbt am 9. Oktober 1978, wird nach Hiva Oa überführt und dort begraben.

„...und Wittmann spielt, singt, schmachtet sich in Brels weite Welt, raubeinig mal, dann wieder mit süßem Hauch, mit sarkastischer Schärfe, ironischer Herablassung, sinnlicher Sehnsucht. Wittmann wunderbar!...Klüger, kurzweiliger, spannender kann eine Künstlerbiographie kaum aussehen. (KULTUR JOKER)

„...Ist es Wittmann schauspielerischem Können zu verdanken oder gar einer Ähnlichkeit mit dem großen flämischen Sänger, dass wir ihm den Jacques Brel abnehmen? Das markante Gebiss, die eigenwillige Nase und die drei Falten auf der Stirn – alles suggeriert das ausdrucksvolle Gesicht des flämischen Sängers....Wittmann bleibt nahe bei Brel. Er beherrscht gut die ausladenden Gesten des Sängers, seine Art, sich in das Gesungene hineinzusteigern und die Lieder am Schluss bis an seine physischen Grenzen zu verkörpern...Man entdeckt Brel durch seine Lieder. Sein Leiden an der Romantik in „Wenn uns nur Liebe bleibt“, in dem sich kühne Metaphern mit der Musik verflechten, seine Komik im kritisch heiteren „Bonbon“, dem Wittmann durch seine Mimik viel Leben einzuflößen versteht.....Der Abend beweist einmal mehr die Unsterblichkeit Jacques Brels...“ (BADISCHE ZEITUNG)

„Ich brauch Tapetenwechsel....“ Ein Hildegard Knef – Abend mit Gabi Kinsky und Band (Christian Kempa/p, Hartmut Saam/akk., Markus Lechner/b, Alex Ziemann/dr.) 'Hildegard Knef - Abend'

...aus schwarzumrandeten Eulenaugen funkelt die Diva ins Publikum, schnoddrig und wund gibt sie im rauchigen Knef – Timbre ihr „Von nun an ging’s bergab mit Hüftschwung. Zwischen fast vergessenen Chansons und unsterblichen Evergreens wie „Werden Wolken alt?“ oder „Der alte Wolf“ liest Gabi Kinsky eine Montage aus rotzigen, trotzigen Interview – Ausschnitten von einer, die immer neu anfangen musste, und sich doch nie unterkriegen ließ. Ein wenig glatter und melodiöser, aber nicht unbedingt gefälliger, dafür vollmundig und mit viele Gefühl interpretiert sie die Songs der Nachkriegsikone, von der Ella Fitzgerald einmal sagte, sie sei „eine der besten Sängerinnen ohne Stimme“. Mal hautlose Authentizität, mal große Pose, mal Berliner Schnauze, mal heimatlose Weltbürgerin – all das blitzt auf, strickt sich zu einer berührenden Hommage. Die kleine, feine Musikerbesetzung ersetzt den Big – Band – Zauber vollkommen, trägt die Lieder. Die handeln immer wieder von Enttäuschung, Sehnsucht und Einsamkeit, aber gleichzeitig auch von einem unerschütterlichen Humor und Selbstbehauptungswillen. Das ist bewegend und mitreißend. Ein großes Geheimnis bleibt sie trotzdem – die Knef. (Badische Zeitung)

...und exlusiv für Sie!

Natürlich können Sie „Ess –Kultur“ auch ganz allein mit Ihren Freunden und Gästen genießen. Mögliche Tage im „Großen Meyerhof“ sind Montags und Samstags bei rechtzeitiger Reservierung. Gerne unterbreiten wir Ihnen dazu unser Angebot. Sollten Sie woanders feiern, aber von uns unterhalten werden wollen, so ist auch das möglich. Setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung und wir reden darüber.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Gastgeber Gabi Kinsky und Elmar Wittmann